Chancenpaten - Kasseler 3 x 3

Aus "Ankommenspaten" werden "chancenpaten" - 3x3 bleibt

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Die Idee


Anders als die gängigen Patenschaftsformate, die langfristig angelegt und meist nur aufwändig zu realisieren sind, sollen „Chancenpatenschaften“ bewusst einfach gestaltet sein – niedrigschwellig im Zugang, unkompliziert in der ersten Begegnung: Es soll eine möglichst große Zahl von geflohenen, behinderten, isolierten Menschen erreicht und ein Angebot für Menschen geschaffen werden, die sich aktiv als Patin oder Pate einbringen wollen, aber zunächst eine überschaubare Aufgabe suchen.

Der Ansatz der „Chancenspatenschaften“ lautet daher: Eine Freiwillige bzw. ein Freiwilliger zeigt einem anderen erwachsenen Menschen die Stadt, erzählt über den Alltag und weist auf öffentliche Orte und Einrichtungen hin, die für neu Zugewanderte, junge Erwachsene mit und ohne Behinderung interessant und nutzbar sind, z.B. Bildungs- und Kultureinrichtungen oder Freizeitangebote. Jedes Tandem trifft sich zunächst drei Mal für diese Erkundungsgänge. Beide Seiten können sich begegnen und bei einer gemeinsamen Aktivität kennenlernen.

Und so funktioniert es
Interessierte melden sich beim Freiwilligenzentrum Region Kassel für die nächste Informationsveranstaltung über diese Website an. Die Veranstaltung ist in zwei Teile gegliedert, im ersten Teil bekommen potentielle Pat*innen und Patensuchende alle Informationen über das Projekt. Im zweiten Teil lernen sich Pat*innen und Patensuchende kennen, bilden ein Tandem und vereinbaren einen ersten gemeinsamen Termin.
Die Tandems treffen sich 3 mal für ca. 3 Stunden, möglichst innerhalb von 6 Wochen und entscheiden dann gemeinsam, was sie während ihrer Treffen machen möchten. Die Regel ist ein 1:1-Kontakt, es können sich auch kleine Gruppen bilden.

Das Projekt

Im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ findet das Projekt Ankommenspaten statt. Deutschlandweit wurden im Jahr 2016 rund 25.000 Patenschaften initiiert – davon mehr als 250 allein in Kassel!

Wir bieten

Professionelle Begleitung durch das Team des Freiwilligenzentrums. Regelmäßige Angebote zum Austausch mit anderen Paten. Feste Ansprechpartner*innen bei Fragen, Anregungen oder Unstimmigkeiten.

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Partner und Förderung

Die Ankommenspatenschaften wurden von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. ins Leben gerufen und werden im Rahmen des Programms „Menschen stärken Menschen“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


„‚Mit Menschen stärken Menschen‘ wollen wir die zu uns geflüchteten Familien, Frauen, Männer und Kinder dabei unterstützen, in unserer Gesellschaft anzukommen und sich hier eine neue Zukunft aufzubauen. Integration ist mehr als der Gang zum Sprachkurs oder Arbeitsamt. Mit diesem Patenschaftsprogramm schaffen wir die Basis für viele dauerhafte persönliche Begegnungen. Davon profitieren nicht nur die geflüchteten Menschen, sondern auch die Patinnen und Paten und damit unsere gesamte Gesellschaft“. (ehemalige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig) 

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