Refugees' day - Max Eyth Schule Kassel

Was ist der Refugees day eigentlich?

Den Girls- und Boys-Day kennt inzwischen jeder, doch der „Refugees-Day" (Flüchtlingstag) ist da eine ganz andere Variante. Hierbei haben junge Flüchtlinge einen Tag lang die Gelegenheit, das Arbeitsleben in deutschen Betrieben kennenzulernen.
Natürlich ist die Sprache ein wichtiger Faktor, um ins Gesellschafts- und Berufsleben integriert zu werden. Und so wird in den InteA Klassen der Max Eyth Schule die Basis dafür geschaffen.

Über zwei Jahre erhalten Geflüchtete im Alter zwischen 16 und 20 Jahren Schulunterricjht, vorrangig DAZ (Deutsch als Zweitsprache und bekommen Unterstützung bei der beruflichen Orientierung. Zum einen, indem sie bei Praktika erste Erfahrungen machen können, und zum anderen bei der Vermittlung eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes unterstützt werden. 

Das Projekt bietet nicht nur den jungen Flüchtlingen eine gute Perspektive, sondern auch den Betrieben in der Region. Denn die Projektteilnehmer sind motiviert und sprachlich gut vorbereitet, sodass sie alle Voraussetzungen für einen guten Start ins Berufsleben mitbringen.

Nun wollen wir gemeinsam den Refugees' day am 27.09.2017 initiieren, um den Flüchtlingen gemeinsam zu helfen

 

· Zur optimalen Vorbereitung der Veranstaltung erstellen Geflüchtete im Rahmen des Deutschunterrichts einen Steckbrief, aus dem wesentliche Informationen für Beschäftigungsmöglichkeiten entnommen werden können.

· Verschiedene Partner, wie z.B. IHK, HWK, Sozialarbeiterin, Praktikantinnen der Sozialen Arbeit, Integrationsmanager und ehrenamtliche Unterstützer, setzten sich zusammen und suchen anhand der Steckbriefe Arbeitsplätze in der näheren Umgebung zur Wohn- oder Gemeinschaftsunterkunft.

· Anschließend werden in der ‚Matchingphase‘ Flüchtlinge für den Refugees‘ Day in einen Betrieb vermittelt.

· Die gesamte Durchführung des Refugees‘ Day wird in einer WhatsApp Gruppe dokumentiert.

· Der Refugees‘ Day endet mit einem Auswertungsgespräch, in dem die nächsten Schritte für mögliche Hospitationen, Praktika oder Beschäftigungen erarbeitet werden.

· Zusätzlich erhalten teilnehmende Geflüchtete Unterstützung während des gesamten Verfahrens einer Beschäftigungsübernahme, wie z. B. beim Erstellen eines Praktikumsvertrags oder bei der Kontaktaktaufnahme mit der Ausländerbehörde.

· Bei den Gesprächen werden die Teilnehmer angeregt, über derzeitige Probleme bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Kassel zu diskutieren und über Lösungsansätze nachzudenken.

 

Freundliche Grüße,
Julia Tjahjadi
Sozialpädagogin InteA

Max-Eyth-Schule Kassel

Weserstraße 7 A
34125 Kassel

E-Mail: tjahjadi@max-eyth-schule.de
Tel.: +49 1577 3127319
Website: www.max-eyth-schule.de

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